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6. oldal Nemzetiség

Zwei deutsche Praktikantinnen im Gradus Kindergarten

Zwischen dem Gradus Kindergarten in Werischwar und der Fachakademie für Sozial-pädagogik in Dillingen läuft schon seit Jahren ein gemeinsames Projekt, in dessen Rahmen jedes Jahr zwei Studierende der Fachakademie ihr Praktikum im Gradus Kindergarten absol-vieren können.

Die Möglichkeit, das Blockpraktikum nach dem ersten Theoriejahr im Gradus Kinder-garten in Werischwar zu machen, scheint für die Studierenden besonders reizend zu sein, denn in diesem Jahr wollten am Anfang sogar 10 Leute von dem Jahrgang nach Ungarn kommen. Vier Jugendliche haben sich dann tatsächlich beworben, aber die zwei Plätze wurden von Stefanie Dossinger aus Lauingen an der Donau und Nicole Bockrath aus Weisingen besetzt. „Wir hatten das größte Durchhaltevermögen” – sagen die beiden Kommilitonen.

Während den sechs Wochen – zwischen dem 11. Juni und dem 23. Juli – machten die Praktikantinnen für die Kinder jeden Tag eine Beschäftigung in deutscher Sprache; sie brachten ihnen Lieder, Spiele und Fingerspiele bei oder machten mit ihnen eineTurnstunde.

Außer den Vormittagsbeschäftigungen kümmerten sich Stefanie und Nicole jeden Tag bis 13 Uhr um die Kinder, ab und zu aber auch bis Nachmittag.

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Stefanie und Nicole singen mit den Kindern das Lied „Was sollen das für Bäume sein…?”

– Was habt ihr in den Beschäftigungen gemacht?

– Unsere Beschäftigungen fanden vormittags von 9.30 bis 10 Uhr statt. Wir haben uns für das Blockpraktikum drei Themen ausgedacht. Nach der ersten Orientierungswoche haben wir mit dem Thema „Das bin ich” angefangen. Nach zwei Wochen wurde das Thema „Regenbogen-farben” bearbeitet und für die letzte Woche blieben die Kreisspiellieder. Jeden Tag haben wir dann die Gelernten vom letzten Tag wiederholt und natürlich etwas Neues dazu gelernt.

Ganz toll fanden wir die Beschäftigung, als wir Sinnesfelder aufgebaut haben. Wir machten eine Sinnesparcour für die Füße, wo die Kinder Sand, Steine, Blätter, Gras usw. mit den Füßen fühlen sollten. Zum Tasten mit den Händen steckten wir einige Gegenstände wie z.B. Wolle, Steine, Tannennadel in ein Körbchen, das mit einer Decke zugedeckt wurde und es musste erraten werden, was eben in der Hand gehalten wird. Zum Sinnesorgan Auge haben wir Verzer-rungsgläser mitgebracht. Die Kinder mussten durch diese Verzerrungsgläser schauen und die verschiedenen Farben feststellen. Mit der Nase konnten sie Zitronensaft und Tee riechen. Beim Hören wurden unterschiedliche Geräusche erraten, wie z.B. die Berührung einer Tasse mit einem Löffel, das Klingeln des Telefons, das Läuten der Glocke oder das Zerschneiden eines Papiers mit der Schere.

– Hatten die Kinder Lieblingsspiele?

– Ja. Beim Thema „Das bin ich” hatten sie „Das Lied über mich” und das Lied „Vater Abra-ham” am liebsten. Das letztere Singspiel haben sie bis zum Ende ganz gut erlernt. Es ist ein Lied mit viel Körperbewegung, das man mal schneller, mal langsamer, mal lauter und mal leiser singen kann.

Aber auch die Spiele „Ochs am Berg”, „Aramsamsam” und „Katze und Maus” hatten die Kleinen ganz gern.

– Wie sind eure Eindrücke?

– Die Kinder hier sind sehr aufgeschlossen. Sie sind freundlich und hilfsbereit. Sie haben sehr gut mitgemacht und wir haben festgestellt, dass die Größeren fast alles verstanden haben, was wir gesagt haben. Bei diesen Vorschul-kindern hat sich im Laufe der sechs Wochen auch etwas entwickelt. Sie trauten sich am Ende viel mehr, uns auf Deutsch anzusprechen.

Die Erzieherinnen waren auch sehr nett, sie haben uns herzlich aufgenommen und uns bei allen Kleinigkeiten geholfen, wofür wir ihnen sehr dankbar sind.

– Hat es sich gelohnt, das Praktikum im Gradus Kindergarten zu machen?

– Auf jeden Fall. Es war eine gute Entschei-dung, dass wir nach Ungarn gekommen sind. Außer der beruflichen Erfahrung hatten wir ja hier die Möglichkeit, Land und Leute etwas näher kennen zu lernen. Wir waren des öfteren in Budapest, fuhren mit dem Zug zum Balaton, machten aber auch einen Ausflug in die Slowa-kei, nach Sturovo. Und wir wurden in zwei Werischwarer Cafés zu Stammgästen. Einfache ungarische Sätze haben wir auch gelernt, die man zum Beispiel beim Mittagessen benutzt: „sze-retem enni”, „sok”, „kevés”.

Wir haben uns aber vorgenommen, im nächsten Jahr in Ungarn Urlaub zu machen, da das Land kulturell sehr viel bietet, wofür wir jetzt keine Zeit hatten.

Stefanie und Nicole haben noch zwei Jahre Studium vor sich und dann sind sie ausgebildete Erzieherinnen. Sie würden gern in einem Kindergarten oder Kinder-heim arbeiten, obwohl sie sich dessen bewusst sind, dass es in Deutschland sehr schwierig ist, auf diesem Gebiet eine Stelle zu be-kommen. Wichtig ist es für sie, dass sie weiterhin mit Kindern arbeiten können.

Katalin Hasenfratz, Lei-terin des Gradus Kindergar-tens, ist auch der Meinung, dass die beiden Mädchen auf diesem Gebiet weitermachen sollten. „Diesmal sind wir mit den Praktikan-tinnen sehr zufrieden. Sie haben viele Materialien mitgebracht und bereiteten sich gewissenhaft für jede Beschäftigung vor. Wir – Kindergärtnerinnen – selbst haben wieder mal sehr viel von den zwei angehenden Erzieherin-nen profitiert.”, sagt sie. „Außerdem bin ich sehr froh, dass es in diesem Jahr gut geklappt hat, dass alle Kindergärten der Stadt jede Woche eine Beschäftigung mitgemacht haben. Und das Material der sechs Wochen werden sie in einem Heft zusammengebunden auch erhalten, damit die Erzieherinnen für das kommende Jahr wieder mal neue Anregungen haben.”

Ibolya Sax

A Gerstetten–Pilisvörösvár 10 éves partnerkapcsolati ünnepségek tervezett programja

2006. szeptember 21-24.

Szeptember 21. (csütörtök) délután
A gerstetteni delegáció érkezése

Szeptember 22. (péntek)
18:00 Partnerkapcsolati ünnepség a
Gimnáziumban (a kórus és a tánccsoport részvételével)
19:30 Fogadás

Szeptember 23. (szombat)
15:00 Szüreti felvonulás
20:00 Szüreti bál

Szeptember 24. (vasárnap)
10:00 Német mise a plébániatemplomban
11:00 Térzene (a Fúvószenekar részvételével)

A programokra minden érdeklődőt szeretettel várunk!

 

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